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„Parsifal“ mit der Philharmonie Baden-Baden im Goetheanum bei Basel – drei Mal ausverkauft

Bereits im vergangenen Jahr war die Philharmonie aus Baden-Baden eingeladen, drei Vorstellungen der sechsstündigen Oper von Richard Wagner im Goetheanum bei Basel zu gestalten. Wie im Vorjahr wurden die drei Aufführungen des Meisterwerkes von Richard Wagner zu einem auch auf der Rezensionsebene hochgelobten Riesenerfolg, der die Zuschauer bei jeder Vorstellung in einer 15-minütigen Applaussequenz von den Stühlen riss.

Die 3000 Tickets für die Abende waren bereits am ersten Tag des Ticketverkaufes vergriffen. Die Gäste kamen aus der ganzen Welt, um sich die in Konzeption und Darstellung einmalige Inszenierung nicht entgehen zu lassen. Das Goetheanum ist als Weltzentrale der antrophosophischen Bewegung ein besonders geeigneter Ort für die tief religiöse Mysterienwelt des letzten Meisterwerkes von Richard Wagner. Bestandteil der Inszenierung waren Darbietungen der Eurythmieensembles aus Stuttgart und Dornach (Schweiz), die mit fein schwingenden Bewegungen die Klangwelt von Wagner mit höchster Intensität in visuelle Ästhetik umsetzten. In der Kombination dieses besonderen Effektes mit der mehr als gelungenen Regie (Jasmin Solfaghari), dem erstklassigen Solistenensemble (in der Premiere sang Klaus Florian Vogt, einer der weltweit führenden Wagnertenöre, den Parsifal) und dem vorzüglichen Chor (Vokalwerk der Opernfestspiele Heidenheim) entstanden für alle Beteiligten unvergessliche Momente der Bühnenkultur. Nach dem großartigen Erfolg der diesjährigen Produktion wurde die Philharmonie eingeladen, auch an der nächstjährigen Produktion teilzunehmen.